Julia Hegi
Häusliche Gewalt bleibt in der Schweiz größtenteils unsichtbar. Offiziell wurden 2024 über 21’000 Fälle registriert – doch Studien zeigen, dass mehr als 90 % der Betroffenen schweigen. Der Artikel macht diese Lücke zwischen Statistik und Realität sichtbar und zeigt: Häusliche Gewalt ist kein individuelles Problem, sondern ein gesellschaftliches Strukturversagen. Besonders betroffen sind Frauen, Kinder, marginalisierte Gruppen sowie Menschen, die von bestehenden Hilfesystemen kaum erreicht werden. Die Inhalte wurden als Scrollytelling umgesetzt und verbinden Zahlen, Text und Emotion zu einer durchgehenden visuellen Erzählung. Realisiert wurde das Projekt in HTML und After Effects, in Zusammenarbeit mit zwei Dozierenden der NZZ.
DATUM 2026-01-01
KLASSE
DDA24
MODULE Share 3
DATA THEME
TYPE OF VISUALISATION Relational
TYPE OF CHART
MEDIUM Web
SOFTWARE HTML, Aftereffects
Jonas Oesch, Simon Huwiler, Ursula Uttinger